7 Tage in Starigrad Paklenica
- Gabriele Fidler
- 20. Okt. 2025
- 2 Min. Lesezeit
9.Oktober - 17.Oktober 2025
Von Istrien wollten wir jetzt endlich weiter Richtung Süden starten. Am Weg noch mitten in Istrien lag unsere Lieblingsdestillerie "AURA" in Buzet. Dort besuchten wir die Altstadt, und die Krönung war eine Verkostung und Führung.

Wir fuhren dann weiter die Autobahn über Rijeka bis Senj. Am „Camperstopp Skver“ fanden wir einen Platz in der zweiten Reihe. Die Zufahrt war spannend, man musste durch ein enges rundes Tor hinunter zum Meer fahren. Aber für Hannes ja kein Problem. Abends gingen wir eine Runde in die Stadt, welche wir eigentlich schon kannten.
Nächsten Tag fuhren wir die schöne „Magistrale“ die E65 Küstenstrasse weiter Richtung Süden. Omis wäre der Plan gewesen. Die Küstenstrasse ist ein Traum! Meist am Wasser entlang, viele Kurven, an kleine Dörfer vorbei, traumhaften Ausblick auf viele Inseln, also wer Zeit hat, sollte unbedingt diese Variante statt Autobahn wählen.

Doch nach zwei Stunden langer Fahrt, es waren auch sehr viele Motorräder unterwegs, welche uns ständig überholten, war Hannes schon sehr müde. Kurzfristig blieben wir auf einem Parkplatz zum Jausnen in Starigrad Paklenica stehen, um uns zu stärken. Aber Hannes fand spontan gleich um die Ecke einen kleinen Campingplatz, weil weiterfahren keine Option mehr war. Und wir fanden das Paradies: Camping „Bluesun Paklenica“ ist ein kleiner naturbelassener Platz direkt am Meer neben der Stadt. Wir hatten Glück, und ergatterten einen traumhaften Platz direkt vor dem Meer. Das ist immer mein Wunsch gewesen! In der Früh aufzuwachen, und das rauschen des Meeres zu hören. Eigentlich wollten wir nur drei Nächte bleiben, aber daraus wurde eine ganze Woche!
Um die Ecke besuchten wir das Winnetou Museum, denn hier in diesen Bergen wurden viele Szenen der Filme gedreht. Lex Parker, Stewart Granger und sogar Pierre Brice haben hier geschlafen!
Wir machten einige Ausflüge mit dem Rad: wir fuhren nach Seline, und entdeckten dort einen wunderschönen Strand mit Sandsteinwänden, fuhren am alten Turm an dem Vecka Kula Strand vorbei, fanden gute Lokale zum Essen gehen und Sonnenuntergang beobachten. Und Hannes wanderte im Nationalpark Paklenica auf den Spuren Winnetous. Der Nationalpark ist eigentlich auch ein Mekka für Kletterer.
Meinem Bruder schickten wir ein Geburtstags-Glückwunschvideo von dem Panorama Point, 200 Höhenmeter über der Stadt. Der Ausblick war ein Traum.

Und so genossen wir eine ganze Woche.























































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