Monemvasia
- Gabriele Fidler
- 12. Mai 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 15. Mai 2025
11.Mai 2025
Morgens sind wir mit der ersten Fähre von Elafonisos wieder aufs Festland, und schon düste unser Womo 🚐 in Richtung der verborgenen Stadt!
Unserer Recherche zufolge, gibt es dort nur einen von 5 Parkplätzen, einen Kai, wo man auch mit dem Camper parken und sogar übernachten darf.
Dort angekommen überwältigt uns gleich der Blick auf einen riesigen Kalksteinklotz im Meer. Also schnell die E-Bikes runter und schon radelten 🚵♂️🚵🏼♀️ wir über den „einzigen Zugang“ übersetzt „Monemvasia“, einen Damm, auf die Felseninsel. ⛰️
Das Städtchen selbst liegt ziemlich gut versteckt auf der Südseite und man betritt es durch ein kleines Stadttor. Danach waren wir einfach nur noch begeistert. 🤩
Unglaublich schön die kleinen Gässchen, alles dort sieht aus wie noch vor ein paar 100 Jahren und egal wohin man blickt, es ist definitiv ein Fotomotiv. Stundenlang liefen wir durch die Gassen bis zum Leuchtturm, besuchten insgesamt 3 Cafés 😅 und obwohl wir schon etwas müde waren, beschlossen wir auch noch hinauf zur Oberstadt zu gehen. Der Panoramablick von dort, einfach nur traumhaft😍
Nach ca. 5 Stunden waren wir zurück bei unserem Womo.
Jetzt war ein Nachmittagsschlaferl angesagt. 😴
Krönender Abschluss dieses Tages war dann noch ein Abendessen im Restaurant „tartaruga di mare“ bei Vollmond, mit Blick auf die Felseninsel. ⛰️🌕

Sehr interessant ist auch die Geschichte dieser Insel, auf der angeblich früher einmal bis zu 25.000 Menschen lebten:
Durch ständige Überfälle fremder Stämme entwickelte sich ab dem sechsten Jahrhundert Monemvasia zum Rückzugsort für die Griechen. Bis sie dann ca. im Jahre 1540 doch an die Osmanen fiel.
Bis sich 1821 die Griechen wieder von den Türken befreit haben und Griechenland entstand.
Das Städtchen verfiel aber nahezu in Bedeutungslosigkeit. 1971 lebten nur noch 32 Einwohner dort. Erst seit 1980 werden die Häuser wieder saniert.
(Written and Video by Hannes)










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