Weiter geht`s Richtung Norden!
- Gabriele Fidler
- 22. Juni 2025
- 2 Min. Lesezeit
18.Juni-22.Juni 2025
Mittwoch:
Nicht vergessen wir wollen ja auf die Lofoten, hoch ĂŒber dem Polarkreis. đ
Zuerst in die Stadt GĂ€vle um Gabi eine coole Handgelenksorthese zu besorgen.
NÀchster Stopp war Hundviksvall bei einem sehr alten hölzernen Glockenturm aus dem Jahre 1700.
Ca. 2,5 Stunden spĂ€ter spazierten wir durch die FuĂgĂ€ngerzone von Sundsvall. Dort sahen wir viele Drachen und einen beeindruckenden Hauptplatz mit sehr schönen GebĂ€uden. đą
Ein gemĂŒtliches Kaffeehaus fanden wir auch. âïžđ
Dann fuhren wir noch eine Stunde weiter zur atemberaubenden High Coast Bridge, eine gewaltige HĂ€ngebrĂŒcke ĂŒber einen Fjord des botnischen Meerbusens mit angrenzendem Aussichtspunkt ,Restaurant und Ăbernachtungs-Platz. Dort hatten wir noch ein wunderbares Abendessen. đ
Donnerstag:
Am nĂ€chsten Morgen hatten wir eine Fahrt von nur 45 min zum SĂŒdeingang des Nationalparks Skuleskogen auf dem Programm! Dort war es ĂŒberhaupt kein Problem einen Stellplatz auch gleich fĂŒr die Nacht fĂŒrs Fidschimobil zu finden.
Wir wanderten ca. 5 km am Meer entlang zu einem schönen Sandstrand. Hannes machte dann noch die Bergrunde rauf zum Slatanskrevan, einer 40m tiefen Schlucht. Die Aussichten auf das Meer mit seinen SchĂ€reninseln waren wirklich ein Traum! đ€©
ZurĂŒck beim Stellplatz begann es dann ein wenig zu regnen und als wir auf die Keile fuhren um gerader zu stehen, tropfte etwas Wasser von der Windschutzscheibe auf unseren Autoradio! đŠ
Na super! đđ±đšđ
Freitag:
Am nĂ€chsten Morgen wollten wir zunĂ€chst einmal zu einem CampingfachgeschĂ€ft in Hörnefors. Ein neuer Wassertankdeckel muss her, den haben wir nĂ€mlich auch irgendwo verloren đ dort angekommen standen wir obwohl eigentlich GeschĂ€ftszeiten waren, vor verschlossenen TĂŒren. đ€
Aja, es ist Midsommar Wochenende und da hat leider fast alles geschlossen!
Na ja dann halt weiterâŠ
Wassertank hab ich Gott sei Dank mit einem anderen Deckel verschlieĂen können!
Dann suchten wir nach einem Tierarzt der unserer Mimi die fĂŒr Norwegen vorgeschriebenen Wurmtabletten verabreichen kann. Da hatten wir mehr GlĂŒck, eine sehr nette und kompetente Ărztin in Umea konnte uns sofort helfen. Wir bezahlten nur 30âŹ. đ
Wir fuhren dankbar weiter, immer der BlumenstraĂe entlang bis zum Dorf Ratan! An Ratan hatten wir gar keine Erwartungen, aber es entpuppte sich als Juwel! Ein Ort mit viel Geschichte. Hier war um 1809 eine groĂe Schlacht. Man hat einen traumhaften Blick auf die vorgelegte Insel. Wir sahen sogar Renntiere grasen in freier Wildbahn! Schöne SpaziergĂ€nge und tolle Segelschiffe am kleinen Hafen neben unserem Stellplatz. Und alles geschmĂŒckt fĂŒr den Midsommar. Dann meldeten sich Nicole und Ernst, dass sie doch auf die Lofoten zusteuern. Freude kam auf, da können wir uns ja treffen!!! đ
Aber dann nachts der groĂe RĂŒckschlag: es regnete, und es regnete wieder auf das Armaturenbrett im Wohnmobil! đ±
PlanĂ€nderung: es gibt noch eine Zweigstelle der Firma Bussglas, wo wir Montag nochmals zur Reparatur hin mĂŒssen! đ€Šđ»ââïž
Das positive, das Wetter am Wochenende wurde wieder schöner, und wir konnten bis Sonntag in Ratan bleiben. Dort lernten wir Anna und Max kennen. Zwei bikepacking Radfahrer auf dem Weg zum Nordkapp. Wir verbrachten eine nette Zeit, hatten interessante GesprĂ€che miteinander und tranken gemeinsam ein Flascherl Wein zur Feier des Midsommar abends. đ„

Sonntag FrĂŒh ging es weiter Richtung Lulea, mit der groĂen Hoffnung, dass uns dort Montags frĂŒh die Scheibe abgedichtet wird und wir so schnell wie möglich Nicole und Ernst auf den Lofoten treffen können! đ„°
Also drĂŒckt uns die Daumen!!!








































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